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2018-10



Was tun, wenn jemand auf die Idee kommt und diese ironisch gemeinte "Chance" der Digitalisierung ergreift? Wie viele E-Voting Befürworter gäbe es dann noch?



Kommentare zu den Antworten des RR ZH vom 4.10.2018



Auswertung Feedback Kommentare
Für Herrn Baur liegt das Problem vom E-Voting in der fehlenden rituellen Handlung.
Kleinere Kantone beginnen zu bremsen...

Die Staatspolitische Kommission des Ständerates hat der parlamentarischen Initiative von SR Damian Müller 18.427 (FDP/LU) zugestimmt! FDP und SP gegen CVP des Bundeskanzlers. SR Müller propagiert einen dritten Weg. Aber welche Vision hat die FDP? Ein bisschen Manipulation ist okay? Was braucht denn die jetzige unsichere Lösung für einen "ordentlichen Betrieb"?

Für den ehemaligen Projektleiter des E-Voting CH genügt offenbar die theoretische Überprüfbarkeit. Die universelle Verifizierbarkeit besteht für ihn nur in der Auszählung und für die Übertragung braucht es zusätzlich die individuelle Verifizierbarkeit. Man ist also auf die Mitwirkung jedes einzelnen Stimmbürgers angewiesen. Diese Interpretation der Definition u.V. ist wissenschaftlich falsch und politisch irreführend. Sie muss universell sein, d.h. nicht abhängig von der Regel-Befolgung aller anderen.

Der Informatikprofessor Portmann hat sich auf Umfragen spezialisiert. Er hat herausgefunden, dass die Jungen Informatikmittel überwiegend toll finden und deshalb auch so abstimmen wollen. Über Risiken und Gefahren äussert er sich nicht.



Promotion Aktion der E-Voting Befürworter mit Podiums-Diskussion mit Gegnern

2018-09

Letzte eigene Arbeit/ Mon dernier travail / Il mio ultimo lavoro 25.09.2018 Szenarien einer Manipulation in 4 Phasen [3 Seiten]


Was passiert dann genau, wenn es passiert?


Informationen des Initiativ-Komitees der Gegner

Die Eidgenössische Volksinitiative "Für eine sichere und vertrauenswürdige Demokratie (E-Voting Moratorium)" hat einen neuen Text (klicken)


Ein 5jähriges Moratorium mit Auflagen für eine Neukonzeption E-Voting scheint ein gangbarer Weg und wird breit unterstützt.


Kommentar




S. Diskussion in den Kommentaren


Euphorie und Naivität gehen Hand in Hand

Philosophen denken über die Folgen der Digitalisierung nach: Zu wenig Erwerbsarbeit, was machen all die Leute dann? Wo kommt das Geld her? Wird die Demokratie gestärkt oder geschwächt? Zu wenig gedacht haben sie an die wachsenden Betrugsmöglichkeiten, das sinkende Vertrauen in den Staat und an den steigenden Bedarf an Kräften, die dagegen angehen.



Die Russen mischen sich in Amerika's Wahlen ein. Die Amerikaner haben das schon über 80mal gemacht seit dem 2. Weltkrieg. Ein eindruckvolles Geständnis.


Kommentar

Nach der Snowdon Affäre liess der Bund diesen Bericht erstellen. Hier wird jetzt erstmals offiziell die Kritikalität eines E-Voting bestätigt und vom unkritischen Weiterausbau gewarnt.

Man sucht die Argumente PRO und CONTRA und stellt sie in den Zusammenhang mit den kantonsspezifischen Besonderheiten: Grösse des Kantons (Einwohnerzahl), Parteipolitische Zusammensetzung, Erfahrung mit E-Voting.
Joel Reber stellt fest, dass besonders in kleinen Kantonen das Missverhältnis Kosten/Nutzen im Vordergrund steht, wenn sie dagegen sind, während in den übrigen Gegner-Kantonen eher die mangelnde Sicherheit im Vordergrund steht. Wenn dieser Fakt erkannt wird, so ist die Wahrnehmung dominant gegenüber den anderen Argumenten. Befürworter von E-Voting sehen primär den „Zeitgeist“ als Hauptargument und nicht etwaige Kosteneinsparungen, die Bequemlichkeit oder die Auslandschweizerfrage.


Letzte Parlamentsentscheidungen, wer hat wie gestimmt ?

Letzte Abstimmungen

Kommentar

Abstimmungen vom 11.9.2018:
18.420 'Demokratie sichern (NR Glättli)' : 99:80 sind der Ablehnungsempfehlung der SPK gefolgt. Votum Glättli Video Hier die ganze Debatte.
17.471 'Moratorium E-Voting (NR Grüter)' : 98:80 sind der Ablehnungsempfehlung der SPK gefolgt. Votum Grüter Video Hier der Text.
Es gilt offenbar immer noch: SVP + GPS gegen den Rest. Die FDP macht (noch?) nicht mit. Die Anzahl der Abweichler ist 3-7, wobei einige sich nur enthalten. Einige wenige Sozialdemokraten haben den Kurs gewechselt. 16 Enthaltungen zeigen auch die Komplexität des Themas auf.

Die E-Voting Befürworter aus der Kommission bringen ihre bereits kommentierten Argumente und NR Jauslin betont, dass weder die Kantone noch der Einzelne verpflichtet werden, E-Voting zu nutzen. Er hat nicht verstanden, dass das Problem nicht der Zwang, sondern die breite Nutzung ist.