E-Government: JA, Oui, Si

Wir wollen einen effizienten Staatsbetrieb!

E-Voting? Nein danke, non merci, no grazie!

Helfen Sie mit, diesen gefährlichen Unsinn zu stoppen! Volksinitiative !

Geheimdienste und kriminelle Organisationen werden uns bald heikle politische Entscheidungen abnehmen und wir bezahlen dafür?
Les agences de renseignement étrangères et des organisations criminelles vont bientôt influencer les décisions politiques délicates, et nous payons pour cela?
Le agenzie di intelligence e organizazzioni criminali presto porteranno via delicate decisioni politiche e noi paghiamo per questo?


E-Voting ist kein optimierter Verwal-tungsakt. Die Ergebnisermittlung von Volksentscheiden lässt Zweifel übrig. Die Souveränität des Volkes ist bedroht.

Unnötig + teuer = Unsinnig
Unsicher + Intransparent = Gefährlich

Wenn E-Voting intransparent ist, so ist es nicht vertrauenswürdig. Wenn es transparent ist, muss es sehr sicher sein, damit ein Gegner es nicht überlisten kann.

"Sicherheit vor Tempo !" Ein guter Slogan. Aber wieso drängt die Einführung denn jetzt so sehr ?

Und wo bleibt die Sicherheit ? Die Sicherheit von E-Voting CH ist nicht einmal auf dem Papier gefordert. Nur die 'Verifizierbarkeit'! Und selbst diese braucht es nicht, solange nicht >50% der Stimmbürger damit wählen können. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie selbst:
Verordnung / Décret / Decreto E-Voting CH:
161.116 (deutsch)
GO E-Voting

Der Praxistest findet seit 14 Jahren im Kanton GE statt. Allerdings wird seit der Behebung eines Konzeptionsfehlers mit dem "Testbetrieb" nur noch die Funktionalität und die Akzeptanz getestet, nicht die Sicherheit. Ja, was wird denn eigentlich getestet?


"Wenn du schon sehr lange auf dem gleichen Pferd reitest und nicht vorankommst, prüf doch mal, ob es vielleicht tot ist."

E-Voting CH, warum / pourquoi / perché ?

Die durch die Erfolge der Digitalisierung eingetretene Euphorie hat nach der Jahrtausendwende in der Verwaltung auch den Bereich Demokratie erfasst. Hochgestellte Erwartungen und positive Umfragen haben sie lange genährt. E-Voting als IT-Projekt wurde reglementiert und mit Testeinrichtungen den interessierten Kantonen zur Verfügung gestellt. Von den hohen Erwartungen mussten die wichtigsten wieder fallen gelassen werden. Trotz der langen Testphase haben diese Erkenntnisse zu keinen Konsequenzen geführt, da der Zeitgeist als Grundlage offenbar alleine schon genügt, dieses Prestige-Projekt voranzutreiben. Allerdings ist die Skepsis der Sicherheit durch das Auftreten einer kompetenten Gegnerschaft seit letztem Jahr stark im Aufwind. Es hagelt an Kritik beim Vorgehen, an der technischen Konzeption und am demokratischen Verständnis bei diesem Vorhaben. Vergleiche mit dem Ausland und Vergleiche mit dem Status Quo sind heikel, werden aber immer wieder ins Feld geführt. Alle Argumente für den Bedarf unterliegen selbstverständlich den demokratischen Spielregeln. Aber das Wissen um die Sicherheit der Stimmabgabe und –auszählung ist matchentscheidend. Ein unsicheres E-Voting scheint nicht oder zumindest nicht überall mehrheitsfähig zu sein. Das Vertrauen ist das zentrale Element, und hier muss noch gründlich informiert werden. Die Bundeskanzlei verweist auf die demokratischen Spielregeln im Kampf um das Vertrauen. Die eigentlichen realen Argumente der Befürworter sind schwach.
Ganzer Text ansehen
Bild WOZ, 4.7.18

Die Studie der UNI Lausanne [2018, Reber] sagt:
Der Hauptgrund für die Zustimmung E-Voting in den Kantonen ist der Zeitgeist. Voraussetzung ist einzig, dass man der Sicherheit vertraut.

Als reale Argumente werden deren 10 aufgeführt. Sie sind alle widerlegbar. Es bleibt nichts übrig!

Hier können Sie sich überzeugen!





Mailverkehr mit der Bundeskanzlei über den vollständigen Zugang zu den Prüfdokumenten:

Mails (deutsch)

Prüfzertifikate / certificats de contrôle / certificati di prova POST AG (deutsch):
Summary
Funktionalität
Infrastruktur und Betrieb
Versuche Eindringen



Universelle Verifizierbarkeit im Verständnis der Post (deutsch)

So wie es gemäss den Forschungs-Ergebnissen der BFH sein sollte (aber nicht ist):
E-Voting CH system specification (>100pages, english)

Wie sicher ist E-Voting CH?

Als Hauptargument für die Sicherheit wird die Verifizierbarkeit angeführt: die individuelle, das Recht des Bürgers, seine Stimme im Ziel überprüfen zu können, sowie die universelle, die Pflicht des Staates, die Richtigkeit des Ergebnisses zu überprüfen.
Die universelle Verifizierbarkeit ist zwar formell als "vollständige Verifizierbarkeit" von der Bundeskanzlei gefordert. Unter dem gleichzeitigen Anspruch der Stimmanonymität ist sie aber niemals zu erreichen, denn sie verlangt, dass zentral festgestellt werden kann, ob alle Stimmen der Stimmberechtigten korrekt angekommen sind und korrekt verarbeitet wurden. Wenn aber bereits im Benutzergerät das nicht garantiert werden kann (wegen des unsicheren Prozesses der Benutzerführung), so ist es auch auf dem ganzen Wege unmöglich. Diese Erkenntnis (Fehlende End-to-End-Sicherheit) wurde auch von der BFH, die als wissenschaftliche Beratung der Bundeskanzlei fungiert, kommuniziert. Trotzdem führt das bei der Bundeskanzlei zur Anerkennung der bestehenden Lösungen. Ganzen Text anzeigen

Mit diesem Video versucht die POST, die Universelle Verifizierbarkeit der Bevölkerung plausibel zu machen. Konkrete Einwände zum Text.

Falls die Spezifikation der BFH so umgesetzt wäre: Nichts gegen die mathematische Wissenschaftlichkeit für die Sicherheit. Aber welche politische Instanz soll in der Lage sein, die Umsetzung dieser Spezifikation zu beurteilen? Wie kann man von so einem komplexen Gebilde Vertrauen in der Bevölkerung für ihre Grundrechte abverlangen?


Für Einsteiger: 12 Fragen und Antworten rund um E-Voting CH
Für Politiker: Es gibt nur 5 konsequente Handlungsoptionen

1. Der Blinde: Wir lassen E-Voting weiterfahren, weil es ja kein Problem ist.
2. Der Kurzsichtige: Wir warten mal ab, bis es passiert und schalten E-Voting für eine Wahl -Wiederholung ab (falls wir es merken).
3. Der Lernende: Wir warten mal ab, bis es passiert und merken dann, dass wir E-Voting ganz abschalten müssen (falls wir es merken).
4. Der Pragmatiker: Wir suspendieren E-Voting, bis die ganzheitliche Sicherheit nachgewiesen ist.
5. Der Weise: Wir verzichten auf E-Voting, weil wir heute schon wissen, dass es nie sicher genug und bezahlbar ist.

Für Verantwortungsträger: Wer übernimmt die Verantwortung im Schadenfall?
Für Strategen: Was sind die Zukunftsaussichten? Wird E-Voting sicherer werden?
Für Techniker: Was braucht es, um ein IT System sicher zu machen?
Für Zyniker: Wie wär's mit einer Nichtwählerstimmenbörse (NWSB)?


Für Hasardeure: Ab wieviel Prozent E-Voting Rate wird es kritisch? Ist "ein bisschen Manipulierbarkeit" noch okay?

E-Voting CH, warum (so) nicht: 8 Argumente

Es gibt technische, wirtschaftliche und staatspolitische Gründe, warum man gegen E-Voting CH sein kann. Die staatspolitischen sind die wichtigsten. Sie sind zwingend.

Die wichtigsten Argumente in Kürze hier:

Technisch: Die lausige Sicherheit der Gesamtkonzeption.
Wirtschaftlich: Das Missverhältnis zwischen Nutzen und Aufwand / bzw. Risiken.
Staatspolitisch (1): Gefahr für Manipulationen und Unsicherheit des Ergebnisses. Bitte Lesen Sie meine Thesen.
Staatspolitisch (2): Entwertung des politischen Mitbestimmungsprozesses. Lesen Sie z.B. diesen Artikel.
Die Zeit drängt! 2019 will die Bundeskanzlei in 8 Kantonen das flächendeckende E-Voting einführen. Dann stimmen wir mit E-Voting CH über E-Voting CH ab. Die Demokratie hat so die Chance, sich selbst abzuschaffen.

Was tun, wenn jemand auf die Idee kommt und diese ironisch gemeinte "Chance" (NWSB) der Digitalisierung ergreift? Wie viele E-Voting Befürworter gäbe es dann noch?

Diskutieren Sie hier mit!



Wollen wir das? Wer wird die Verantwortung dafür übernehmen?

Wie könnte eine Manipulation funktionieren?

Eine Detail-Analyse des Abstimmungsvorganges. Der Normalfall ist wohl kein Problem für die meisten Leute. Was aber, wenn ein Cyber-Angriff erfolgt? Die grösste Schwachstelle ist der Mensch. Die organisierte Kriminalität und die Technik hilft ihm beim Fehlermachen.

Das wird uns blühen:

Szenarien einer Manipulation in 4 Phasen


Normal E-Voting CH Processing

Was braucht es für die Abstimmung? Wie viele kryptologische Codes müssen von Auge gecheckt werden? Wozu dienen sie? Was passiert, wenn einer falsch gesendet oder empfangen wird?

Ausführliche Original Anleitung (Kt. BE) (deutsch)
Schematische Zusammenfassung (deutsch)

Wo ist E-Voting CH ohne nationalen demokratischen Entscheid eingeführt worden?

Die Kantone sind zuständig für die Durchführung der Abstimmungen. Es gibt Unterschiede zwischen den Kantonen. Für Grafik hier klicken.


Welche Abänderungen durch Schadcode führen zu Problemfällen? Was wird vom Stimmbürger jeweils erwartet? Was, wenn er sich anders als erwartet verhält? Welche Fälle können zentral festgestellt werden und dienen zur offiziellen Statistik, welche nicht? Wieviel ist diese Statistik dann genau wert?


Unsophisticated attacks:

Leute werden wahllos in ihrem Abstimmverhalten gestört

Sophisticated attacks

Leute werden in ihrem Abstimmverhalten gestört, je nach dem was sie stimmen wollen. Das sind die gefährlichen Angriffe.