Prof. Erich Neuwirth, ehem. Uni Wien, 19.05.2009, 'Zauberlehrlinge des E-Votings'
Volker Birk b-log, 21.08.2016 'Weshalb E-Voting keine gute Idee ist',
WOZ 27.04.2017, 'Erik Schönenberger: E-Voting auf Biegen und Brechen' (Schweiz.Dig.Gesellschaft)
Volker Birk b-log, 15.1.2018 'Digitale Demokratie ist keine Demokratie'
Université de Lausanne 18.01.2018, 'E-Voting in der Schweiz: Eine vergleichende Analyse der Entwicklungsstände und Haltungen in den Kantonen'
Computer Chaos Club (CCC),26.2.2018, Stellungnahme zu E-Voting
Thomas Verasani, FDP 27.2.2018, 'e-Voting = Tod der Demokratie?'
Besorgte Bürger in Rapperswil/Jona werden mit E-Voting konfrontiert, 2.03.2018
CCC 2.03.2018, Boykottaufruf für E-Voting und Alternativ-Vorschlag
NZZ Leserbrief N. Bertschinger 2.03.2018
Hirntorsionen, 2.03.2018, 'Das Ende der Demokratie', Blog von Dominic Zschokke
Klein-Report 3.03.2018, 'E-Voting schürt Misstrauen'
Netzwoche vom 7.03.2018 'E-Government fordert Politik und Verwaltungen'
Inside-it 8.03.2018, '250000 Fr. für E-Voting Hacker sind vorhanden'
Sicherheitsforum, 14.03.2018, Prof. Dr. Lubich, 'Gefaehrdete Demokratie'
Inside 22.03.2018, 'Uri will (noch) kein E-Voting'
Patrick Stählin Vortrag an 'LibertyBits' in Sofia 27.04.2018
Bruce Scheier 18.04.2018, 'American elections are too easy to hack. We must take action now'
SwissICT 14.05.2018, Kolumne von ICT Präsident Flatt 'E-Voting: Keine Lust'

evotesim 11.06.2018, 'e-Voting Angreifer Model'
Medienmitteilung NR Dobler/SR Müller 11.06.2018, 'Ja zu E-Voting, aber Sicherheit kommt vor Tempo'
Coredump 17.06.2018, 'Verletzung Stimmgeheimnis E-Voting SG'

heise online 27.06.2018, 'Schweizer “Crypto Valley”: E-Voting auf Blockchain-Basis in Zug'

Inside-it 28.06.2018, 'Bundesrat: E-Voting soll ordentlicher Abstimmweg werden'
swissinfo 28.06.2018, 'Internet-Demokratie: Misstrauen wächst zu Recht'
Society Byte 04.08.2018, Reinhard Riedl, 'Die Diskussion um E-Voting blüht und polarisiert'
Society Byte 07.08.2018, René Droz, 'Wie E-Voting die Demokratie gefährden kann'
Society Byte 07.08.2018, RR Jacqueline Fehr, 'E-Voting als Treiber der Netzsicherheit'
Netzpolitik.org 15.08.2018, 'Probehacken erfolgreich: Die Sicherheit der amerikanischen Wahlsysteme ist lausig'
Netzpolitik.org 19.08.2018, 'Schreckliche Idee: US-Zwischenwahlen auf Smartphones und mit Blockchain'
Society Byte 23.08.2018, Philipp Oechslin, 'Warum Transparenz beim E-Voting so wichtig ist'
Society Byte 25.08.2018, Adrian Gschwend '5 Ideen für eine bessere e-Voting-Strategie'
Swiss Cyberstorm 28.08.2018, Oliver Spycher, Sprecher am Event Cyberstorm



Society Byte 30.08.2018, Christian Folini, 'Welche Fehler bei Brief- und elektronischer Wahl passieren'

Society Byte 30.08.2018, Barbara Schüpbach-Guggenbühl, 'Die Kantone und das E-Voting'
Spektrum 04.09.2018 'Wie sicher ist Wählen per App?' (Voatz in W.Virginia)

Society Byte 31.08.2018, Ardita Driza Maurer, 'Alignement sur les bonnes pratiques: l’exemple de la publication du code source'
26.09.2018, Jus Letter "E-voting source code publication"



Hernani Marques 08.09.2018, 'Zertifizierung von E-Voting Software unmöglich, beurteilt von NIST'
inside-it 18.09.2018, 'Graubünden ent­scheidet sich für E-Voting-System der Post'












Netzwoche 17.10.2018, Oliver Spycher:'Verifizierbares E-Voting ist möglich'






Netzwoche 17.10.2018, 90 Prozent der unter 30-Jährigen wünschen sich E-Voting' B's Log 03.11.2018, 'Warum E-Voting immer noch keine gute Idee ist'

BFH 07.11.2018, 'Schwachstelle im E-Voting-System'

B's Log 09.11.2018 'Wo die Bundeskanzlei falsch liegt'

[1] Experten kommen zu Wort / Les experts ont leur mot à dire / Gli esperti hanno voce in capitolo

Die meisten unabhängigen Experten aus der Wissenschaft lehnen die Idee 'E-Voting' wegen der grundsätzlichen mangelnden Sicherheit am Internet und dem Verlust des Vertrauens in Folge einer möglichen Manipulation rundum ab. Sie sehen den Staat nicht in der Lage, machbare Lösungen, die sicher, bezahlbar und benutzerfreundlich sind, bereitzustellen. Aufgrund der vielen Cyber-Vorfälle in der letzten Zeit gibt es keinen Anlass, von etwas anderem auszugehen.

Thomas Verasani, FDP, lehnt nur die aktuelle Lösung ab, die er für weder bequem genug noch sicher hält. Er ist u.a. der Meinung, der Staat müsste - als Vorbedingung - den Bürger vor Cyberattacken schützen. Dazu müsste man noch ein paar Regeln im Bereich Datenschutz und Überwachung ändern oder erstellen. Damit wäre - seiner Ansicht nach - ein künftiges E-Voting System sinnvoll. Er macht aber keine Angaben über die ressourcenmässige und politische Machbarkeit.






Konversation mit ICT Präsident Flatt

Die NR Dobler und SR Müller stellen mit Prof. St. Frei (ETH) einen Angriffssimulator vor. Dort wird versucht, mit statistischen Mitteln eine Manipulation festzustellen.Sie schlagen am 11.6.18 eine Begrenzung des E-Voting Testbetriebs vor. Kommentar. Dieser Fall beweist, dass Angriffe auf den Homecomputer ziemlich einfach sind. Die Reaktion der BK zeigt, dass sie den Nutzer selbst verantwortlich macht für diese Art Risiken.

Neuer Hype in Zug: Mit einem publizitätsträchtigen Versuch beginnt wieder, was zuerst fertiggedacht werden müsste. Technologisch interessant, aber demokratiepolitisch nicht weniger bedenklich: Keine Transparenz, Abstimmgeheimnis, Ressourcenfragen unbehandelt. Interview mit NR Glättli.




Offener Brief als Antwort an Frau Regierungsrätin Fehr zu 'E-Voting als Treiber der Netzsicherheit'



S. Diskussion bei "Kommentaren" mit Replik und Duplik

Ein konstruktiver Beitrag eines Befürworters. Aber auch er sagt: "Der Bund müsste seine Strategie ändern". 5 gute Ideen, unter welchen Bedingungen man so ein Vorhaben angehen müsste. Warum üben wir seit 18 Jahren an der Idee E-Voting herum ohne diese Erkenntnisse? Wie könnte man den Bund dazu bringen, das "richtig" zu tun?

Hier wird zu Recht darauf hingewiesen, dass bei der heutigen Auszählung ebenfalls zentrale elektronische und prozessuale Komponenten verwendet werden, die manipulieranfällig sind. Sie sind aber weit weniger komplex und können besser beherrscht werden.

Hier wird auf die Bedeutung der Kantone hingewiesen, die die Verantwortung für Abstimmungen haben. Leider haben sie aber meist nicht genügend Ressourcen, um E-Voting genügend kompetent bewältigen zu können.

In diesem Beitrag wird erläutert, wie schwierig die Entwicklung des Rechts ist bei der Umsetzung von vollständigen Transparenzanforderungen, wobei der Fokus auch hier immer nur auf der Applikation liegt. Staatssicherheits- und Geschäftsgeheimnisansprüche stehen auch da im Wege. Die Autorin ist optimistisch, dass diese Entwicklung positiv ist. Nicht beachtet wird, dass durch die Tatsache, dass nur die allerwenigsten Leute es verstehen können, die Transparenz nie wirklich entsteht.

Beitrag Marques: In USA herrscht ein Wirrwarr von Systemen, aber etwas ist klar: die Einsicht, dass sich internetbasierte Systeme nicht zertifizieren lassen, auch nur ansatzweise sicher zu sein, ist schon länger da. Deshalb der verstärkte Versuch mit Wahlcomputer: und sogar das scheitert, obwohl sich solche Systeme ja eigentlich viel leichter absichern lassen sollten, weil in der Kompexlität eingeschränkter und eine Notwendigkeit zur Vernetzung a priori nicht notwendig ist. Auf gut Deutsch: einen Taschenrechner / Wahlcomputer zu bauen, der nur das und genau nur das tut, was er soll, ist einfacher als einen Verbund von Rechnern im weltweiten Netz zu konstruieren, die wir auch im Alltag nutzen.In der Praxis aber gelingt auch das nicht; theoretisch ist das eng damit verknüpft, dass wir es mit universellen (turing-vollständigen) Rechenmaschinen zu tun haben. Deshalb kann man damit ja auch Schach spielen, wie der CCC in DE ja plakativ gegenüber dem Bundesverfassungsgericht zeigte. Das Beispiel mit dem Schach ist im Urteil mit drin: es überzeugt die Richter ultimativ, E-Voting zu verbieten.

Für den ehemaligen Projektleiter des E-Voting CH genügt offenbar die theoretische Überprüfbarkeit. Die universelle Verifizierbarkeit besteht für ihn nur in der Auszählung und für die Übertragung braucht es zusätzlich die individuelle Verifizierbarkeit. Man ist also auf die Mitwirkung jedes einzelnen Stimmbürgers angewiesen. Diese Interpretation der Definition von u.V. ist wissenschaftlich falsch und politisch irreführend. Sie muss universell sein, d.h. nicht abhängig von der Regel-Befolgung aller anderen.

Der Informatikprofessor Portmann hat sich auf Umfragen spezialisiert. Er hat herausgefunden, dass die Jungen Informatikmittel überwiegend toll finden und deshalb auch so abstimmen wollen. Über Risiken und Gefahren äussert er sich nicht.

Prof. Dubuis: "Beim E-Voting der heutigen Form ist man auf die digitale Mündigkeit des Stimmbürgers angewiesen"
Volker Birk (CCC CH) stellt klar, mit welchen Falschaussagen die Bundeskanzlei die Bevölkerung zu beschwichtigen versucht. Sie stützt sich auf eine sog. "Expertengruppe" und veröffentlicht die Aussagen hier
.




in deutsch:
2013
Tagesanzeiger 21.08.2013 'Grüne und SVP wollen das E-Voting im Kt. ZH stoppen'
Computerworld 11.11.2013, 'E-Voting soll verboten werden'
inside 11.11.2013, 'Stoppt ZH E-Voting ?'
NZZ,19.11.2013 'Schwarzmarkt für Wahlergebnisse'

2015
20 Minuten 12.08.2015 'Bund stoppt E-Voting in 9 Kantonen'

2016
DerStandard.at 12.9.2016, Stuxnet oder Was alles möglich ist mit Cyberwaffen'
Carfreitag wordpress (Österreich) 14.9.2016, 'Warum E_Voting wirklich keine gute Idee ist'

2017
BAZ online, 22.02.2017, 'Stoppt E-Voting, sofort!'
20 Minuten vom 18.05.2017 'Wannacry Hackerangriff'
Beobachter 04.07.2017 'Bester Weg Demokratie abzuschaffen'
Luzerner Zeitung vom 18.07.2017, 'E-Voting: An der Sicherheit scheiden sich die Geister'
Sonntagszeitung 15.10.2017 'Maulkorb für Kritiker'

2018
NZZ vom 26.02.2018 'Volksinitiative gegen E-Voting'
SRF Headline 27.02.2018
Tagesanzeiger vom 28.02.2018, 'Bund soll Hackern 1 Million zahlen'
Schweizer Radio, Podcast mit NR Grüter 27.02.2018
Luzerner Zeitung / SR Damian Müller 1.03.2018, 'E-Voting Gegner werden lauter'
Blick am Abend 2.03.2018 'Verführerisch bequem, aber zu gefährlich'
Tagesanzeiger 2.03.2018 'Volksrechte vor Hackern schützen'
Schweizerzeit, 2.03.2018 'E-Voting zum Scheitern verurteilt'
Republik, 2.3.2018 'E-Voting Gegner künden Volksinitiative an'
Tagesanzeiger 3.03.2018, 'E-Voting=Ende der Demokratie'
NZZ, 4.03.2018, 'Abstimmen per Kugelschreiber schützt die Demokratie'
Zürichsee Zeitung, 5.03.2018 'E-Voting Quote geht deutlich zurück'
Radio TOP, 5.03.2018 'Stimmen gegen E-Voting häufen sich'
Südostschweiz, 6.03.2018 'Ernüchterung nach Einbruch beim E-Voting'
Beobachter, 6.03.2018 Gratis Brieflich abstimmen vs. E-Voting
Weltwoche vom 8.03.2018, 'Sie machen es alle'
Weltwoche vom 8.03.2018, Umfrageergebnis E-Voting
Republik, 8.3.2018 'E-Voting, der Schweizer Sonderfall'
Zentralplus, 8.03.2018 'E-Voting, Segen oder Sargnagel?'
swissinfo, 9.03.2018 'Gefährdet E-Voting die demokratischen Grundrechte?'
swissinfo, 10.03.2018, Debatte im Auslandschweizerrat - heftige Vorwürfe, schwache Argumente'
Jungfrauzeitung,11.03.2018, 'Franz Grüter über die Gefahren des E-Votings'
Zentralplus 21.03.2018, 'Übungsabbruch E-Voting im Kt. LU gefordert'
SRF 26.03.2018, 'Hacker - Die Guten und die Bösen'
VOX 3.04.2018, 'Meet the new high-tech solution to Russian election hacking: paper ballots'
NZZ 7.04.2018, 'Leserdebatte: Finden Sie die Schweiz sollte E-Voting aufs Eis legen?'
watson 16.04.2018 'Draussen tobt ein Cyberkrieg'
Top online 16.4.2018 'Volksinitiative gegen E-Voting geplant'
Radio Pilatus 16.4.2018 'Vernetzt: IT-Experten und Hacker gegen E-Voting'
Tagesanzeiger 16.04.2018 'Im Kampf gegen E-Voting gehen die Gegner aufs Ganze'
Tagesanzeiger 17.04.2018 'Kein vorschneller Übungsabbruch'
NZZ 17.4.2018 'E-Voting erhöht die Wahlbeteiligung nicht'
Weltwoche 19.04.2018 'Zuckerberg würde digital wählen'
Weltwoche 19.04.2018 'Aus die Maus'
Basellandschaftliche Zeitung 20.04.2018, 'Stimmen nicht gezählt: Hat die Abstimmungsanlage im Grossen Rat schon vorher nicht richtig funktioniert?'
SRF Kontext 23.04.2018, 'E-Voting eine Gefahr für die Demokratie'
swissinfo 30.04.2018, 'Internet-Demokratie: Misstrauen wächst zu Recht'
heise 03.05.2018, 'Intel-Prozessoren von neuen hochriskanten Sicherheitslücken betroffen, erste Reaktionen von AMD und Intel'
NZZ 11.05.2018, 'E-Voting spaltet die Fachwelt: «Es kann nicht sein, dass die IT-Industrie gar nicht erst versucht, sichere Systeme zu entwickeln.» '
PCTipp 07.06.2018, 'Router Schädling schlimmer als gedacht'
Radio 3fach08.06.2018, 'E-Voting: Sicherheit vor Tempo oder einfach mal drauf los? (mit Podcast 4min)'
swissinfo 11.06.2018, 'Es ist Zeit für einen 27. Kanton im Netz'
NZZ 16.06.2018, 'Totalverbot für E-Voting soll breit diskutiert werden'
Luzerner Zeitung 16.06.2018, 'Gegner machen vorwärts'
Tagesanzeiger 17.06.2018, 'E-Voting: Fragiles Stimmgeheimnis'
NZZ 27.06.2018, 'Bundesrat treibt E-Voting voran – trotz Bedenken'
Luzerner Zeitung 27.06.2018, 'Das Risiko ist es nicht wert
Tagesanzeiger 27.06.2018, 'Grosses Risiko, kleiner Nutzen'
Tagesanzeiger 27.06.2018, 'Plötzlich Politiker'
GMX 28.06.2018, 'Regierungspläne zu E-Voting stossen auf Skepsis'
Schweizmagazin 28.06.2018, 'NSA kann auch vote électronique manipulieren'
Computerworld 29.06.2018, 'Nationalratskommission spricht sich gegen Moratorium für E-Voting aus'
Blick 29.06.2018, 'E-Voting ist eine Gefahr für die Schweizer Demokratie!'
Blick 30.06.2018, 'Militär will Cyberarmee versechsfachen'
Tagesanzeiger 02.07.2018: 'Barbara Schüpbach-Guggenbühl: E-Voting macht die Demokratie besser'
WOZ 04.07.2018: 'Es wird garantiert gehackt'
Luzerner Zeitung 07.07.2018, 'Auch die konventionelle Stimmabgabe ist nicht fehlerfrei'
Luzerner Zeitung 08.07.2018, 'SVP wehrt sich gegen E-Voting'
Tagesanzeiger Magazin 08.07.2018, 'Die Angst vor der E-Diktatur'
Info Sperber 14.07.2018, 'Wenn aus Wutbürgern Votebürger werden'
NZZ 26.07.2018, 'Was Estland anders macht als die Schweiz'
Luzerner Zeitung 09.08.2018, 'Auslandschweizer wollen wegen zunehmendem Widerstand gegen E-Voting Petition lancieren'
Blick 10.08.2018, 'Können Auslandschweizer bald online abstimmen?'
Blick 10.08.2018, 'Petition fordert E-Voting bis 2021 für alle Auslandschweizer'
Spiegel ONLINE 13.08.2018, 'Wahlen in West Virginia: schnell, bequem, unsicher'
SRF News 27.08.2018, 'Die Ruag-Hacker bleiben unentdeckt'
NZZ 08.09.2018, 'E-Voting unterläuft das Wesen der Demokratie'
Blick 10.09.2018, 'E-Voting-Gegner planen Referendum'
swissinfo 11.09.2018, 'E-Voting setzt sich gegen Angst vor Piraterie durch'
Aargauer Zeitung 11.09.2018, 'SVP und Grüne blitzen ab: Nationalrat will kein Moratorium für E-Voting'
St.Galler Tagblatt 16.09.2018, 'Thurgauer stimmen wieder aus der Ferne ab'
Glarus24 16.09.2018, 'Anpassung der Anzahl Urnenstandorte an Wahl- und Abstimmungswochenenden'
Spiegel 19.09.2018, 'So mordet man leise die Demokratie'
WOZ 20.09.2018 'Was weiter geschah - E-Voting-Initiative'
Blick 28.09.2018, 'E-Voting für stimmberechtigte Auslandschweizer des Kantons Waadt'
SG Tagblatt 28.09.2018, 'Die Meinungen zum E-Voting gehen auseinander'
Spiegel 05.10.2018, 'Spionagechips in Servern?'
SRF Radio 07.10.2018, '1 Jahr vor den wahlen e-Voting. Wo ist das Problem?'


Weltwoche 11.10.2018, 'Abstimmungsrituale'
NZZ '13.10.2018, Kommission tritt bei E-Voting auf die Bremse – und will Limiten'
swissinfo 23.10.2018, 'Auslandschweizer kämpfen mit dem Mut der Verzweiflung' IT-Magazine 31.10.2018, 'Penetration Test für den E-Voting-Quellcode'


SRF 02.11.2018, 'Hacker finden Schwachstelle im grössten Schweizer E-Voting-System'
NZZ 02.11.2018 'Hacker finden Schwachstelle in Genfer E-Voting-System'


SRF 02.11.2018, 'Kann E-Voting komplett sicher sein, Herr Baeriswyl?'

SRF 03.11.2018, Die Präsidentin der Staatsschreiberkonferenz äussert sich zu den Problemen mit dem grössten E-Voting-System der Schweiz.
SRF03.11.2018, 'Trotz Kritik: St. Gallen hält an E-Voting fest'
swissinfo 05.11.2018, 'Genfer E-Voting-System geknackt'
Die Ostschweiz 05.11.2018, 'Junge SVP fordert sofortiges Moratorium für E-Voting'
Computerworld 05.11.2018, 'Genfer E-Voting-System verwundbar'
IT-Markt 05.11.2018, 'Sicherheitslücken bei Genfer E-Voting-Lösung entdeckt'
PC-TIPP 06.11.2018, 'Fachleute über Verwundbarkeit des Genfer E-Voting-Systems uneins'
SRF 06.11.2018, 'Wie sicher sind die Midterms?'



Blick 07.11.2018, 'Pierre Maudet: E-Voting ist besser als sein Ruf '
Die Ostschweiz 07.11.2018, 'Das war kein Hack, das war nur eine Simulation'


Suedostschweiz 08.11.2018 'Kanton wertet vermeintlichen Hackerangriff als ungefährlich'






20Min 11.11.2018, 'Hacker sollen E-Voting testen'
inside-it 12.11.2018, '250'000 Franken Prämie für E-Voting-Hack? '
RTS 12.11.2018, '250'000 francs pour pirater le vote électronique suisse'
0700 RSI 13.11.2018, Interview mit Claudio Luck CCC

SGVW 16.11.2018, Die Schweizer Demokratie braucht eine öffentliche, digitale Infrastruktur'



en français:
F RTS, 4.03.2018 'Le scepticisme s'ampifie autour du vote electronique en suisse'
F swissinfo, 6.03.2018 'le vote électronique suscite de plus en plus de résistance'
F swissinfo 10.03.2018, 'E-voting et relations bancaires au menu des suisses-de-l'etranger'
F la liberté 10.3.2018, 'E-voting et relations bancaires au menu des suisses-de-l'etranger' F RTS 27.08.2018, 'Débat entre Pierre-Antoine Hildbrand et Romain de Sainte-Marie'
F Tribune de Genève 03.11.2018, 'La sécurité du vote électronique à Genève mise en cause'
F 03.11.2018 RTS 'Le canton de Genève pointé du doigt sur les failles du vote en ligne'
F Alterinfo 04.11.2018, 'Suisse: risque de manipulation par le vote électronique '

in italiano:
I RSI, 3.3.2018 'E-Voting No grazie'
I swissinfo, 6.03.2018 '10 argomenti a favore e contro il voto elettronico'
I Ticino News 10.03.2018 'Svizzeri all estero discutono su e-voting e relazioni bancarie'
I bluewin 10.03.2018 'Svizzeri all estero discutono su e-voting'
I RSI 05.07.2018, 'E-Voting mit Blockchain in Zug'
ITicino libero 08.07.2018, 'Cattaneo spinge l'E-Voting, "aiuterà a votare chi è all'estero o ha difficoltà a recarsi al seggio. Ticino, non dobbiamo essere il fanalino di coda svizzero, abbandoniamo timori e pregiudizi!"' IRSI02.11.2018, 'E-voting non a prova di bomba'

in english bzw. international :
NSA Report 01.10.2017 'NSA report: Published intercept'
NY Times 21.02.2018 'The myth of the hacker proof voting machine'
The Intercept 18.02.2018 'Paper ballots are making a comeback'
wired, 5.03.2018 'A Remote Hack Hijacks Android Phones Via Electric Leaks in Their Memory'
swissinfo, 9.03.2018 '10 arguments for and against E-Voting'
swissinfo, 10.03.2018 'Expats between bank accounts and welfare benefits'
CSO Online 02.05.2018, 'Online Voting is impossible to secure, so why are some governments using it?'
Harvard Business Review 21.05.2018, 'The end of Cyber Security'
The Intercept 01.06.2018, 'Here is the Email, the Russians used to try to break into voting systems'
The Hill 12.06.2018, 'Dems unveil push to secure state voting systems'
Newshour 13.08.2018, 'An 11-year-old changed election results on a replica Florida state website in under 10 minutes'
Independent Australia 22.08.2018, 'Deconstructing the democracy sausage: The risks of e-voting'
University of Sydney 24.08.2018, 'Australia should stay away from electronic voting'
Datenschutz Podcast 02.10.2018, Eine Lektion Demokratie aus Österreich
The Star 24.10.2018, 'Online voting causes headaches in 51 Ontario cities and towns'
News Straits Time 12.11.2018, 'IT expert suspected of hacking PKR's e-voting system released on police bail'
NASEM 16.11.2018 , Das amerikanische Institut für Sicherheit empiehlt den Amerikanern die Rückkehr zum Papier!

[2] Aktuelle Medienberichte / Rapports de médias actuels / Rapporti dei media attuali

Nicht nur Blogs von Experten aus den sozialen Medien, sondern auch die klassische Medienlandschaft setzt jetzt auch Fragezeichen hinter die unbegrenzte Digitalisierung und insbesondere gegen E-Voting.

Non seulement les blogs d'experts des médias sociaux, mais aussi le paysage médiatique classique interrogent aujourd'hui aussi la numérisation illimitée et surtout le vote électronique.

Non solo i blog di esperti dei social media, ma anche il panorama dei media classici si stanno ora interrogando sulla digitalizzazione illimitata e soprattutto contro il voto elettronico.





Kommentare zur Diskussion der Auslandschweizerproblematik

Die Auslandschweizer sind die einzigen, die einen echten Nutzen von E-Voting vorweisen können. Aber ist E-Voting wirklich die angemessene Lösung?

Les Suisses de l'étranger sont les seuls à pouvoir démontrer les avantages réels du vote électronique. Mais le vote électronique est-il vraiment la solution appropriée ?

Gli Svizzeri all'estero sono gli unici che possono dimostrare di trarre un reale vantaggio dal voto elettronico. Ma il voto elettronico è davvero la soluzione appropriata?

Ein ausführlicher alternativer Lösungsvorschlag via E-Government für Auslandschweizer findet sich hier, eine Diskussion darüber hier

Les documents pour les expatriés suisses pourraient être mis à disposition via une plate-forme décentralisée # EGovernment, qui sera ensuite mise au niveau du consulat / ambassade?

I documenti per gli espatriati svizzeri potrebbero essere resi disponibili tramite una piattaforma decentralizzata dell'EGovernment, che verrà poi posta al livello di consolato / ambasciata?

Die Befürworter von E-Voting im Auslandschweizerrat, im Parlament und in der Verwaltung vergleichen Unzulänglichkeiten Einzelner bei der Briefwahl, sowie die Restrisiken bei der IT generell mit dem Risiko von gezielten Cyberattacken auf die staatlichen Intitutionen.

Les avocats du vote électronique dans le Conseil des Suisses de l'étranger, du Parlement et de l'administration, comparent les insuffisances du vote par correspondance et les contraintes informatiques en général avec le risque de cyberattaques ciblées sur les institutions étatiques.

I sostenitori E-Voting del Consiglio degli Svizzeri Svizzeri, del Parlamento e dell'amministrazione, confrontano le insufficienze delle persone nel ballottaggio assenteista, così come il resto dell'IT generalmente con il rischio di attacchi informatici mirati alle istituzioni statali.


Kommentare zu NZZ Artikel vom 11.5.2018

Die Fachleute, welche für E-Voting arbeiten und es vehement vertreten, wollen die Kosten für Angreifer so hoch treiben, im Glauben, dass diese es dann unterlassen würden. Diese einfache ökonomische Sicht deckt aber weder die Möglichkeiten von Grossmächten ab, noch berücksichtigt sie deren politisch-strategischen Ambitionen. Zudem wird vergessen, dass die Verteidigung von komplexen Systemen immer ein Vielfaches von dem kostet, was ein Angreifer aufzuwenden hätte. Denn der Angreifer muss bloss eine Schwachstelle finden, der Verteidiger muss sie alle kennen und sichern.

Les experts qui travaillent pour le vote électronique et le représentent avec véhémence veulent faire grimper les coûts pour les attaquants si élevés qu'ils croient qu'ils s'abstiendraient de le faire. Cependant, cette vision économique simple ne couvre pas les possibilités des grandes puissances et ne tient pas compte de leurs ambitions politico-stratégiques. On oublie aussi que la défense de systèmes complexes coûte toujours plusieurs fois plus cher que ce qu'un attaquant devrait dépenser. L'attaquant n'a qu'à trouver une seule vulnérabilité, le défenseur doit les connaître et les sécuriser toutes.

Gli esperti che lavorano per l'e-voting e lo rappresentano con forza vogliono far lievitare i costi per gli aggressori a tal punto da indurli ad astenersi dal farlo. Tuttavia, questa semplice visione economica non copre le possibilità delle grandi potenze, né tiene conto delle loro ambizioni politico-strategiche. Si dimentica inoltre che difendere sistemi complessi costa sempre molte volte quello che un attaccante dovrebbe spendere. L'attaccante deve solo trovare una vulnerabilità, il difensore deve conoscerle e proteggerle tutte.

Man vergisst offenbar auch, dass die relevante IT-Industrie nicht in der Schweiz, sondern in den USA beheimatet ist. Die verstehen unter Sicherheit z.B., dass es unmöglich ist, dass dort jemand Kryptologie importiert, die nicht knackbar ist (9/11 Massnahme).

Il semble également que l'on oublie que l'industrie informatique concernée est basée aux États-Unis. Ils comprennent la sécurité comme signifiant, par exemple, qu'il est impossible pour quelqu'un d'importer de la cryptologie qui ne peut pas y être crackée (mesure 9/11).

Sembra inoltre che si dimentichi che l'industria informatica in questione ha sede negli Stati Uniti. Per sicurezza si intende, ad esempio, l'impossibilità per qualcuno di importare crittografia che non può essere incrinata (misura 9/11).

Tagesanzeiger: Sehen Sie sich mal die Kommentare an, Frau Schüpbach-Guggenbühl!
LZ: Fehler bei konventioneller Stimmabgabe: Umso wichtiger die Nachkontrolle und die Transparenz !
TAM: "Der Furor der E-Voting Gegner ist befremdlich". Vielleicht hilft für das bessere Verständnis folgender Leserbrief.
Vergleich mit Estland: Kurzkommentar.

Die Auslandschweizer stützen sich auf die bisherigen Erfahrungen mit E-Voting. Das ist zwar verständlich aber völlig ohne realen Wert für die Beurteilung der Sicherheit. Was wird seit 14 Jahren getestet?
E-Voting in USA: Diese Lösung ist mit unserer schweizerischen vergleichbar... Auch die Diskussionen.





Euphorie und Naivität gehen Hand in Hand!


Die Technik ist unterschiedlich, das Prinzip ist dasselbe



Frau Schüpbach-Guggenbühl redet von der sehr grossen Sicherheit bei E-Voting. Nicht einmal der Bundeskanzler würde das behaupten. Je mehr die Leute davon verstehen, umso weniger hört man so eine Aussage. Bei der Auswertung der Kommentare stellt man auch fest: Je mehr sich die Leute für das Thema interessieren, desto mehr überwiegt die Skepsis. Auswertung Kommentare

Quellcode-Offenlegung: Ja eigentlich gut so. Aber was soll man sich davon versprechen? Freie Experten haben ja beliebig Zeit, Lust und Geld, Tools zu beschaffen um Fehler zu suchen, so nach dem Feierabend, oder? Oder geht es mehr darum, die Leute in falscher Sicherheit zu wiegen?

Mit einer einfachen Man-in-the-middle Attacke ist es dem CCC gelungen, das E-Voting des Kt.Genf zu hacken, d.h. den Datenstrom zu entschlüsseln und für Dritte sichtbar zu machen.
Herr Baeriswyl möchte die flächendeckende Verbreitung bremsen. Es sind aber bereits 200000 E-Voters und die Bundeskanzlei treibt das Projekt weiter voran. Er mahnt an, dass das System eine permanente Betreuung braucht. Die Kantone unterschätzen aber die Kosten davon.

Man höre: "Es ist nur ein Problem der Anwendung, nicht des E-Votings Systems!" D.h. E-Voting ist gut, nur die Umwelt ist schlecht! D.h. auch, der Mensch ist einfach zu dumm, aber wir werden ihn noch erziehen! Ist das das Demokratieverständnis der Präsidentin der Staatsschreiberkonferenz ?

Nein: Die Fachleute sind sich uneins mit den Behördenvertreter! Die Fachleute bei den Behörden nehmen nicht wirklich politisch Stellung!

Auch in den USA wird die Gefahr erkannt. Zwar sind die verwendeten Technologien verschieden, aber das Problem der Nicht-Beherrschbarkeit besteht genauso im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Befürworter von E-Voting blasen zum Gegenangriff: Der Benutzer hat die Verifizierbarkeit, er ist halt offenbar blöd, wenn er diese nicht nutzt! Die Sicherheit des E-Voting besteht aber aus dem ganzen Prozess und nicht nur aus der (Un-)Möglichkeit zum "Hack"!
Ungefährlich, "nur" auf eine falsche Seite umgeleitet! Was glauben Sie, was die Betreiber der falschen Seite damit anstellen könnten? Ja, den Finalisierungscode hätten sie vielleicht nicht faken können, aber mit einer Meldung, dass alles ok ist, hätten die wenigsten Leute bemerkt, dass ihre Stimme verloren ist! Und falls sie "richtig" abgestimmt hätten, hätte man den Datenfluss einfach unbemerkt an die richtige Adresse weitergesandt, und alles wäre ordnungsgemäss abgelaufen! Von wegen: „Abstimmung kann nicht manipuliert werden !“ Ausser, dass die Abstimmungseingaben natürlich gelesen werden konnten! Von wegen: "Abstimmungsgeheimnis nicht verletzt"!
Der amtliche Hacker Test für 250k SFr. soll womöglich ein Feigenblatt darstellen, um das Vertrauen der Bevölkerung zu erlangen. Die Sicherheit kann damit nicht bewiesen werden: Erstens ist die grosse Schwachstelle von E-Voting CH die Gesamtkonzeption mit dem ungeschützen Heimgerät. Davon wird hier nichts getestet. Und zweitens ist jedem Fachmann klar, dass sich die wirklichen Könner auf der Welt für diesen Test nicht outen werden.
Ja und warum 'braucht die Demokratie' das? Müssen wir die Götter des Zeitgeistes befriedigen? Die CEO's von neuen Digitalunternehmungen möchten sich ihre Zukunft sichern. Der Bedarf muss aber offenbar noch herbeigeredet werden.










Non è una buona idea, il consigliere nazionale Cattaneo. Perché non hai letto i nostri argomenti contro di essa?









Die Amerikaner zeigen auf, wie die Russen in die Wahlsysteme einzudringen versuchten...




TV Beiträge in deutsch
Youtube 25.09.2012, Roger Burkhardt warnt schon 2012 vor dem Ende der Demokratie
SRF Rundschau 22.11.2017
SRF Tagesschau 28.01.2018
SRF Tagesschau 3.03.2018, Staatskanzlei GE: Sicherheit im Griff (im eigenen Büro?)
3Sat nano, 2.03.2018, Professor H.Lubich FHNW spricht Klartext
SRF Schweiz aktuell 8.03.2018 Kritik am E-Voting
ASR-Sitzung / Séance du CSE 10.03.2018, Morgen, 3 Std. 50 Min.
Schweizerzeit 15.3.2018, 'E-Voting: Pleiten, Pech und Pannen!'

SRF 6.04.2018, 'Netwars - Krieg im Netz'

Liberty Bits 27.04.2018, 'E-voting, miracle or menace?'
4 Fragen 4 Antworten 16.05.2018, mit NR Franz Grüter
Schweizerzeit TV Magazin 25.04.2018, 'E-Voting, Gefahr für Demokratie?', Diskussion zwischen Fachleuten und Politikern
Sharity Academy 02.06.2018 'Digitale Demokratie: Cyber Security und E-Voting', Diskussion zwischen techn. und jurist. Fachleuten und Verantwortlichen E-Voting, 3 Std 16
SRF Tagesschau 27.06.2018, Bundesrat will E-Voting einführen und zieht entsprechendes Gesetz vor
SRF 10vor10 27.06.2018, Bundesrat will E-Voting einführen und zieht entsprechendes Gesetz vor
Klagemauer TV 04.07.2018, 'Manipulationsgefahr durch E-Voting'
Star TV, ZAC Factor 12.07.2018, NR Claudio Zanetti über E-Voting II
SRF Sternstunde Philosophie 16.09.2018 'Schöne neue digitale Welt'
Star TV, ZAC Factor 25.09.2018, NR Claudio Zanetti über E-Voting III
SRF 02.11.2018, '10vor10 Beitrag zum Hacker Fall E-Voting GE [5 min]'
Youtube 03.11.2018, Die Meinung von Christoph Blocher zu E-Voting [5 min]

TV en français:
Youtube, 21.11.2017 'Improvements to internet voting in Geneva by Thomas Hofer'
RTS Téléjournal, 3.03.2018 Chancellerie de l'état GE: Suffisemment sécurisé (dans le propre bureau?)

TV in italiano:
RSI Telegiornale 3.03.2018, Cancelleria di Stato GE: Sicurezza sotto controllo (nel tuo ufficio?)

TV in english :
Youtube 28.12.2014 'Why Electronic Voting is a BAD Idea'
MSN News 28.07.2018, 'Why the US need a paper backup on E-Voting Machines'
The intercept, 29.09.2018 'Meddling in foreign elections is bad.'

[3] TV Sendungen / TV Emissions / TV Emissioni

Rundschau: Jungparteien von links bis rechts erkennen den Unsinn! Die Öffentlichkeit wird jetzt breit informiert! Datenschützer mahnen an! Experten warnen!

Die Staatskanzlei GE betont ihre Sicherheitsmassnahmen mit ihrem Firewall und vergleicht sich mit Banken.

La Chancellerie d'Etat GE met l'accent sur ses mesures de sécurité avec son firewall et se compare aux banques.

La Cancelleria di Stato GE sottolinea le sue misure di sicurezza con il suo firewall e si confronta con le banche.

'Net Wars' zeigt eine gute Übersicht über die tatsächliche Situation im Internet. Cyberwar ist nicht Science Fiction, sondern ein immer wichtiger werdender Teil des strategischen Potenzials der Grossmächte und damit eine Bedrohung von Kleinstaaten.

'Net Wars' montre une bonne vue d'ensemble de la situation actuelle sur Internet. La cyberguerre n'est pas de la science-fiction, mais une partie de plus en plus importante du potentiel stratégique des grandes puissances et donc une menace pour les petits États.

'Net Wars mostra una buona panoramica della situazione attuale su Internet. La ciberguerra non è fantascienza, ma una parte sempre più importante del potenziale strategico delle grandi potenze e quindi una minaccia per i piccoli Stati.


Philosophen denken über die Folgen der Digitalisierung nach: Zu wenig Erwerbsarbeit, was machen all die Leute dann? Wo kommt das Geld her? Wird die Demokratie gestärkt oder geschwächt? Zu wenig gedacht haben sie an die wachsenden Betrugsmöglichkeiten, das sinkende Vertrauen in den Staat und an den steigenden Bedarf an Kräften, die dagegen angehen.









Die Russen mischen sich in Amerika's Wahlen ein. Die Amerikaner haben das schon über 80mal gemacht seit dem 2. Weltkrieg. Ein eindruckvolles Geständnis.




Offizielle Texte werden nicht übersetzt - Les textes officiels ne sont pas traduits - I testi ufficiali non sono tradotti.

Parl. Initiative Grüter 21.09.2017 'Moratorium für E-Voting'
Interpellation Zanetti 2.03.2018 'Zerstörung der direkten Demokratie durch E-Voting'
Parl.Initiative Glättli 27.03.2018 'Vertrauen in die Abstimmungs- und Wahlresultate als Grundlage der Demokratie sichern'


Parl.Initiative Müller 12.06.2018 'Ja zu E-Voting, aber Sicherheit kommt vor Tempo'

Die SPK NR lehnt am 28.06.2018 mit 15:10 bzw. 12:10 die Initiativen Grüter und Glättli ab.
Debatte 11.09.2018: 18.420 'Demokratie sichern (NR Glättli)' : 99:80 sind der Ablehnungsempfehlung der SPK gefolgt. Votum Glättli Video Hier die ganze Debatte.
Debatte 11.09.2018: 17.471 'Moratorium E-Voting (NR Grüter)' : 98:80 sind der Ablehnungsempfehlung der SPK gefolgt. Votum Grüter Video Hier der Text.





Der Nationalrat lehnt die Initiativen Grüter und Glättli mit 98:80 bzw. 99:80 ab. Letzte Abstimmungen


Die SPK SR folgt am 12.10.2018 der Parl. Initiative (Müller) 18.427

[4] Hängig im Parlament / En attente au Parlement / In attesa in Parlamento

Der Bundesrat antwortet auf die Interpellation von NR Zanetti 18.3057:
"Die Korrektheit der Ergebnisse muss mit systemunabhängigen Informatikmitteln verifiziert werden können (universelle Verifizierbarkeit). Die Kantone können diese Kontrolle einem vertrauenswürdigen Gremium wie z. B. einem Stimmbüro oder einer Wahlkommission übertragen."

Folgende Fragen stellen sich dazu:
Frage 1: Meint man mit korrekte Ergebnisse auch die durch die allfällige Manipulation des Dialoges zustandegekommenen verschlüsselten E-Couverts (ballots)?
Frage 2: Was sind systemunabhängige Informatikmittel? Solche, die nie am Internet und nie denselben Administratoren ausgesetzt waren?
Frage 3: Welches Stimmbüro ist in der Lage, die Sicherheit solcher Informatikmittel und deren Resultate vertrauenswürdig zu kontrollieren?
Frage 4: Glaubt der Bundesrat, dass die verglichenen Länder andere Anforderungen an E-Voting Systeme haben oder es einfach nicht gut genug können?

Initiative Müller/(Dobler) Kommentar wie oben.
9 SVP + 1 GPS gegen 5 SP + 4 CVP + 4 FDP + 1 BDP + 1 GLP. Die Parlamentarier stimmen parteipolitisch ab. Sie sehen mehrheitlich unsere Demokratie im E-Labor als "nützliche Testversuche". Sie glauben ausserdem, dass man die Sicherheit auf Gesetzesstufe verordnen kann! Und: Transparenz sei ja schon gut, aber wenn man Transparenz verlange, könne man ja kein E-Voting mehr machen! Kommentar

Im Parlament spielen die gleichen Machtverhältnisse wie in der SPK. 7 Abweichler bei den Gegnern der Vorlage, 9 Nationalräte enthalten sich bei beiden Vorlagen. Die Befürworter haben 2 -3 Abweichler.

Es gilt offenbar immer noch: SVP + GPS gegen den Rest. Die FDP macht (noch?) nicht mit. Die Anzahl der Abweichler ist 3-7, wobei einige sich nur enthalten. Einige wenige Sozialdemokraten haben den Kurs gewechselt. 16 Enthaltungen zeigen auch die Komplexität des Themas auf.

Die E-Voting Befürworter aus der Kommission bringen ihre bereits kommentierten Argumente und NR Jauslin betont, dass weder die Kantone noch der Einzelne verpflichtet werden, E-Voting zu nutzen.

Mit der Zustimmung im Parlament würde der Testbetrieb E-Voting limitiert. Mit der Unterstützung der FDP und der SP gibt es dazu eine Mehrheit gegen die CVP des Bundeskanzlers. SR Müller propagiert einen dritten Weg. Aber welche Vision hat die FDP? Ein bisschen Manipulation ist okay? Was braucht denn die jetzige unsichere Lösung für einen "ordentlichen Betrieb"?




[5] Die Haltung der Bundeskanzlei / La position de la Chancellerie fédérale / La posizione della Cancelleria federale









Im Bundesratsbericht 2013 wären viele heikle Punkte ersichtlich. Lesen die Politiker das alles? Z.B. "6 Tage Zeit für mögliche Beschwerden"

Nach der Snowdon Affäre liess der Bund diesen Bericht erstellen. Hier wird jetzt erstmals offiziell die Kritikalität eines E-Voting bestätigt und vom unkritischen Weiterausbau gewarnt.

Interview Bundeskanzler: 3 unverständliche Konklusionen
[1] Phantomargumente oder unerfüllbare Anforderungen? Der Bundeskanzler zählt auf die 'vollständige Verifizierbarkeit', wobei es ein solches Verfahren nach Meinung von Experten gar nicht geben kann, wenn man auf der Stimmanonymität besteht. Wie die hier aufgezeigten Angriffsmöglichkeiten und deren Auswirkungen von einem unabhängigen Rechner zentral detektiert werden könnten, bleibt im Dunkeln.
[2] Die Verwaltung und das Demokratieverständnis? Offenbar ist vorgesehen, dass wenn das Parlament oder das Volk die geplante Revision des Stimmrechtgesetzes (Grundlage für E-Voting) ablehnen, der Testbetrieb dennoch einfach weitergeführt wird. (!?)
[3] Interpretationsfreiheit oder Sprachverdrehung? Die parlamentarische Initiative von NR Glättli ist für die Bundeskanzlei offenbar nicht klar genug. Die "Überprüfbarbarkeit jedes Schrittes der Abstimmungsauszählung" könnte also offenbar auch so verstanden werden, dass ein Bürger "ohne besondere Kenntnisse" einfach weiss, auf welchen Knopf er beim E-Voting drücken muss, um das Resultat vom Bildschirm ablesen zu können. (!?)




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Luzerner Zeitung 3.9.2013, 'ABSTIMMUNGEN: Obwalden verschiebt Einführung von E-Voting'
Kantonsrat ZH 1.06.2015, 'Abschaffung der elektronischen Stimmabgabe im Kt. ZH'
NZZ 14.06.2015, 'Baselland schafft Rechtsgrundlage für E-Voting'
Argovia 09.03.2017, 'Aargau setzt weiter auf E-Voting'
RR SZ 17.11.2017, Stellungnahme des RR Kt. SZ zu einer Interpellation aus dem Kantonsrat
RR BE 21.12.2017, Antwort auf Antrag R.Droz zur Aussetzung von E-Voting
RR SG 27.11.2017, Antwort auf Interpellation Schmid-Grabs
SRF 19.01.2018. 'Auch Glarner wollen per Internet abstimmen'
Limmattaler Zeitung 6.04.2018 'Trotz Sicherheitsbedenken beim Bund: Zürcher Regierungsrat will E-Voting einführen'
Kantonsrat ZH 16.04.2018, Anfrage: E-Voting - zulasten der Urne und mit welchem Preisschild
Bluewin 18.04.2018 'Regierung [SG] hält E-Voting für sicher'
SRF 18.04.2018, 'UR will kein E-Voting'
Luzerner Zeitung 24.04.2018 'E-Voting soll Auslandschweizern weiter zur Verfügung stehen'
barfi.ch 07.05.2018, 'Umstrittenes E-Voting: Schon nächstes Jahr soll die Hälfte der Basler digital abstimmen können'
Willisauer Bote 15.05.2018, 'Luzern stoppt E-Voting nicht'
SVP SG Medienmitteilung 03.06.2018, 'E-Voting bietet nach wie vor grosse Sicherheitsrisiken '
Zürichsee Zeitung 06.06.2018, 'E-Voting nimmt erste Hürde'
inside-it 08.06.2018, 'Parlamentarische Initiative fordert E-Voting-Moratorium in Zürich'
FM1 Today 13.06.2018, 'St.Gallen führt E-Voting ein'
Aargauer Zeitung 17.06.2018, 'Blockchain-Abstimmung von Zug sorgt international für Furore'
Tagblatt 20.06.2018, 'Bundesrat gibt grünes Licht für Thurgauer E-Voting'
IT-Markt 25.06.2018, 'Zug steigt mit der Blockchain in den E-Voting-Ring'
E-Gov BL 30.08.2018, Antwort auf Antrag R.Droz zur Suspendierung von E-Voting
Suedostschweiz 27.09.2018, 'Erste Bündner Gemeinden sollen ab 2020 elektronisch abstimmen'
admin.ch 28.09.29018, 'Der Bundesrat bewilligt Versuche mit E-Voting im Kanton Waadt'
RR ZH 04.10.2018, Grundsatzfragen E-Voting an den Regierungsrat des Kt.ZH und Antworten
St. Galler Tagblatt 06.10.2018, 'Weniger Bürger stimmten online'
Solothurner Zeitung 12.10.2018, 'Solothurner Stimmberechtigte können vorerst nicht online abstimmen'
Radio Freiburg 22.10.2018, 'E-Voting-Verhandlungen dauern länger'
swissinfo 8.11.2018, 'Tessiner sagen nach leidenschaftlicher Debatte Ja zum E-Voting'
JUSO Aargau 12.11.2018 'Kein E-Voting mit Sicherheitslücken'
Aargauer Zeitung 13.11.2018 'Zu unsicher: Die Juso und die SVP wollen eine Auszeit für E-Voting'

[6] Kantonale Entscheidungen und Geschäfte E-Voting / Décisions et affaires cantonales sur le vote électronique / Decisioni e questioni cantonali su'l voto elettronico

Die meisten Kantone halten trotz vermehrter kritischer Bedenken aus den Parlamenten an ihrem Kurs fest, im Schutze der federführenden Bundeskanzlei. Man unterstreicht das rechtmässige Vorgehen und geht summarisch aber nicht vertieft auf politische Argumente ein. Dank der Tatsache, dass es in der Bundesverordnung 161.116 erlaubt ist, bis 50% der Stimmenden an das System anzuschliessen, bevor alle Anforderungen der Sicherheit erfüllt sind, bringt die Kantone offenbar munter dazu, vorwärtszumachen.

Braucht es einen Volksentscheid, damit die Regierungen ohne Gesichtsverlust vom E-Voting Abstand nehmen können?


















Zug: Lokale Konsultativabstimmmung, einige 100 Abstimmende: Kein Problem! Aber grundsätzlich: Blockchain löst nur 1 von vielen Sicherheitsproblemen und schafft dafür neue. Dieser "Test" sagt gar nichts darüber aus! Seit den erfolgreichen Angriffen auf die Kryptowährungen ist hier ebenfalls höchste Vorsicht geboten.


Kommentare zu den Antworten des RR des Kt. ZH.

SG: 1/4 will, 3/4 wollen nicht mit E-Voting hantieren...
Kleinere Kantone sind oft weniger gierig nach den neuen Möglichkeiten...

In der Romandie sind weniger Leute kritisch




[7] Die Meinung von internationalen Fachexperten der OSZE über das schweizerische E-Voting System / L'avis de l'OSCE / Il parere dell'OSCE

Es werden erhebliche Mängel festgestellt in Bezug auf Transparenz und Wahlbeobachtbarkeit,Generierung von Schlüsseln ohne Aufsicht, Vermischung von Stimmabgaben klassischer mit den elektronischen Stimmen sowie Auszählung aller Stimmen durch nur eine Wahlkommission. Daraus wurden Empfehlungen formuliert. Über die Befolgung dieser Empfehlungen ist bis jetzt nichts bekannt.

Absolute Transparenz bei Wahlen zählt zu den Menschenrechten. Wie will man das mit E-Voting garantieren?

Was passiert in anderen Ländern? / Que se passe-t-il dans d'autres pays? / Cosa succede in altri paesi?

In Estland nutzen max. 20% der Stimmbürger E-Voting. Internationale Experten konnten das System hacken. Sie empfehlen dem Land dringend, zur Papierwahl zurückzukehren. Sie sind überzeugt, dass kein Land der Erde mit dem heutigen Wissensstand ein sicheres E-Voting machen könne. Und auch für die Zukunft gibt es keine Gewähr dafür, dass dies je der Fall sein könnte.

In Norwegen verlor nach 10 Jahren Testbetrieb das lange umstrittene Projekt das Vertrauen in der Politik, nachdem zufällig ein Fehler im System entdeckt wurde. Dieser war zwar kein Hinweis für eine Manipulation, aber er zeigte, dass aufgrund der hohen Komplexität trotz aller Expertisen Fehler möglich sind.




[8] Meine eigenen Analysen / Mes propres analyses / Le mie analisi

Lesen Sie meine ausführliche Broschüre über Risiken im Netz, Unzulänglichkeiten der Verwaltung beim Risiko-Management, übertriebenen Ehrgeiz und fehlendes Augenmass für das Verhältnis von Nutzen und Risiko/Aufwand oder die Zusammenfassung auf 5 Seiten.

Folgende Aufsatzreihe erläutert das ganze Problem im Detail ebenfalls.






8.03.2018 in Matten/Wilderswil: 'E-Voting: Eine Gefahr für die Demokratie?'
14.05.2018 in Bern: 'Kultiviertes Streitgespräch um E-Voting',
25.05.2018 TV-Beitrag Schweiz5, ca. 2100 Uhr 'E-Voting: Eine Gefahr für die Demokratie?'
02.06.2018 in Lobsigen BE: 'Digitale Demokratie, Cybersecurity und E-Voting'
15.-17.6.2018 in Stuttgart: No Spy - Konferenz
17.06.2018 Streitgespräch in der FH Bern in Biel 1400 Uhr, Aula, 'E-Voting CH: Sternstunde oder Sargnagel für die Demokratie'
13.09.2018 Treffpunkt BFH Impact Hub, Spitalgasse 28 1800 : 'Digitale Demokratie'
23.10.2018 Swiss-E-Voting Summit, SIX Convention Point Zürich, 1330 Uhr

[9] Anlässe / Evènements / Eventi



Podiumsdiskussion in Aarberg

Podiumsdiskussion in Lobsigen

Zusammenfassung, Folien und Bilder


Promotion Aktion der E-Voting Befürworter mit Podiums-Diskussion mit Gegnern, Video 80 min
Man ist sich wenigstens in dieser Hinsicht einig: „Es geht um das Vertrauen des Stimmvolkes“. Während die Befürworter aber dies einfach durch Medienkampagnen erreichen wollen, sehen die Gegner unüberwindbare reale Gefahren, die nicht gebannt sind und daher auch weggeredet oder ignoriert werden sollten. Schliesslich zeigte sich, dass auch die Frage der Verantwortung für den Fall der Fälle nicht eindeutig geklärt ist.