Argument 3:

Nur Experten sind in der Lage, die Ermittlung der Abstimmungsresultate nachzuvollziehen. Das weckt generell Zweifel in der Bevölkerung.

Experten aus der Kryptologie berechnen die Codes, die es braucht, damit nicht per Zufall ein gefälschter Code einen richtigen ersetzen kann. Sie sind die einzigen, die das überprüfen könnten. Sie wären auch die einzigen, die diese Codes unbemerkt so schwächen könnten, dass sie ohne Besitz der Schlüssel entschlüsselt werden könnten.

Experten aus den Hersteller-Firmen sind die einzigen, die die Abläufe der Auszählung genau kennen. Sie sind die einzigen, die die Sicherheit gegen Manipulationen überprüfen könnten. Sie werden aber nicht permanent präsent sein, wenn die Anlagen ihre Arbeit machen.

Für den Betrieb der Anlagen E-Voting bei den Kantonen sind etwa 5% der gesamten Kenntnisse notwendig. Für das Installieren einer Manipulationssoftware reicht das ebenfalls, für die Gewährleistung der Sicherheit aber niemals.

Um einen Schutz vor einem einzelnen (korrupten) Experten zu bekommen müsste man ca. 3 andere Experten beistellen, d.h. für jeden Kenntnisbereich ein Team von 4 gleichwertigen Experten bereitstellen. Das gibt es nirgendwo in der IT in der Schweiz.

Update 06.05.2018